mein Leben beginnt, ich komme

 
 

Leben! der kleine Lauser …


 

er kommt, ich kann ihn sehen ….

Das Leben beginnt. Wir schreiben das Jahr 1973. Es ist Jänner. genau gesagt der 18te des Monats. Es ist mitten in der Nacht. Finster, nur das grelle Licht des Geburtenraums leuchtet. Ich sehe es. Es ist eng. Rund um mich wirkt Druck. Ich kämpfe mich durch, hin zum Licht denn da wartet etwas Neues, Interessantes, ja ich denke sogar etwas Aufregendes. Der Druck ist weg. Ich spüre wie mein Brustkorb sich hebt und senkt! Mein erster Atemzug.

Mir ist kalt, sooo schrecklich kalt. Ich will zurück. Versuche es, doch in den Weiten der neuen Welt habe ich die Orientierung verloren. Ok, da bin ich jetzt gefangen. Ich mache das Beste draus. Das Bedürfnis zu zeigen “ich bin da und mir ist kalt” macht sich breit. Ich beginne voller Inbrunst zu schreien. Nichts passiert um meine Situation zu verbessern. Nein, es bricht sogar Jubel aus. Doch dann registriert man es. Man deckt mich zu und legt mich zu meiner Mutter. Erschöpft vom Kampf ins Leben und geborgen in der Wärme meiner Mutter schlafe ich ein.

der Hunger kommt …

Nach einiger Zeit, ich weiß nicht mehr genau wie lange ich geschlafen habe, wache ich auf. Ein komisches Ziehen im Bauch macht sich breit. Was ist das. Ich bin verwirrt, habe keine Erfahrung. Ich beginne also erneut zu schreien. Laut und schrill denn ich weiß das ich was will. Ich bekomme etwas in den Mund gesteckt. Es ist was von Mama. Ich kenne ihren Geruch. Ooooh, Achtung. Ich bekomme keine Luft. Das große Etwas drückt mir die Nase zu. Auch das wird bemerkt und korrigiert. Ganz schön gefährlich hier. Ich muss ziehmlich schnell lernen um in dieser Welt zu überleben.

Ahhhhh! Jetzt saugen, saugen, saugen, instinktiv …… Eine wohlig warme Flüssigkeit durchdringt meinen Körper. Das Ziehen geht weg. Ja das tut gut. Ok, ich kann nicht mehr, passt nichts mehr rein. Wann hört das denn entlich auf? Ok ich muss das Zeug wohl ausspucken. Gesagt , getan und es stoppt. Ich habe wieder etwas wichtiges gelernt. Das Leben ist schon anstrengend. Ich kippe wieder weg. Meine Gedanken verschwinden im Nichts. Ich schlafe erneut und bin zufrieden.

es geht weiter …

Gespannt auf das was da noch alles kommt, geht langsam mein erster Tag im Abenteuer Leben zu Ende. Ich nehme die Herausforderung an. Das Leben von Manuel dem kleinen Lauser hat begonnen.

Mehr Geschichten und Gedanken aus meinem Leben gibt es hier oder auf Facebook.

 
 


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